Mittwoch, Jänner 18, 2006

Birdland - "Die Subvention wurde ordnungsgemäß abgerechnet!"

"Völlig unverständlich" ist für den Kultursprecher der SPÖ-Wien, Gemeinderat Ernst Woller, die Aufregung von Grünen und ÖVP rund um die Subvention für das "Birdland." "Der
Kontrollamtsbericht bestätigt, dass die Subvention für das Bildland widmungsgemäß verwendet wurde. Die Verwendung der städtischen Förderung wurde durch die MA 7 kontrolliert und die korrekte Verwendung wurde durch das Kontrollamt bestätigt."

Bedauerlicherweise habe es bei der - inzwischen abgelösten - Geschäftsführung Anlaufschwierigkeiten gegeben, "diese betreffen allerdings nicht die Subvention durch die Stadt Wien", so Woller. "Im Gegenteil: Es war der Stadt ein Anliegen, einen der wichtigsten
Jazzmusiker nach Wien zu holen, dafür wurden Bau- und Investitionskosten bereitgestellt, diese wurden ordnungsgemäß abgerechnet, was das Kontrollamt nun bestätigt hat."

Als kulturpolitischer Sicht sei festzuhalten, "dass durch die "Heimholung" von Joe Zawinul Wien über eine Topadresse des internationalen Jazz verfügt und dass Wien mit dem Birdland, dem
Jazzfest und anderen wichtigen Jazzlokalen wie dem Porgy& Bess auch auf dem Gebiet des Jazz ihrem Ruf als Musikmetropole gerecht wird", so Woller abschließend.

Freitag, April 01, 2005

Kulturförderungen - Rabenhof ist gutes Beispiel für Erfolg der Wiener Theaterreform

"Der heutige Beschluss von vier 4-Jahres-Konzeptförderungen - unter anderem für den Rabenhof - ist ein wichtiger Schritt", sagte heute der Kultursprecher der SPÖ Wien, Ernst Woller, im Rahmen der Debatte zur Theaterreform im Wiener Gemeinderat. "Wir folgen hier einer Empfehlung der Theaterjury, die in ihrem Gutachten feststellt, dass der Rabenhof mit seinem Konzept erfolgreich zeitgenössischen Boulevard mit qualitativem Anspruch verwirklicht."

Der Rabenhof habe durch ungewöhnliche Kooperationen mit der Wiener Kunstszene neue Formen des Boulevards entstehen lassen, so Woller weiter. Deshalb habe die Jury auch eine Verlängerung der Intendanz und eine adäquate Aufstockung des Budgets befürwortet. "Dem Rabenhof-Team um Thomas Gratzer ist zu gratulieren. Damit findet ein schwieriger Start zu einem guten Ende." Der Erfolg des Rabenhof sei das Verdienst aller KünstlerInnen und all jener, die von Beginn das Konzept des Theaters unterstützt hätten. "Die Opposition hat immer wieder Horrorszenarien gezeichnet, die sich allesamt nicht bewahrheitet haben." Der Rabenhof können auf eine erfolgreiche Saison verweisen und erschließe mit einem jungen, frechen Konzept neue
Zielgruppen.

Der Rabehof sei auch ein gutes Beispiel für das Gelingen der Wiener Theaterreform: "So werden heute drei weitere 4-Jahres-Konzpetförderungen - unter anderem für das Figurentheater Lilarum und die Gruppe Toxic Dreams - beschlossen, die Theater und
Gruppen unterstützen, die zu einer Neuerung und zu mehr Vielfalt in der Theaterlandschaft dieser Stadt beitragen." Die Notwendigkeit der Theaterreform sei unbestritten - "sie wurde 2003 auch einstimmig im Wiener Gemeinderat beschlossen." Ziel sei die Weiterentwicklung der vielfältigen Wiener Theaterlandschaft durch eine innere Reform und Erneuerung - "im Dialog mit allen Parteien, den Theaterleitern und
unabhängigen ExpertInnen. "Wesentlich seien auch die 700.000 Euro Förderungen für den
Volkstheater-Umbau - über das bestehende Budget hinaus, so Woller. "Für den neuen Intendanten Schottenberg ist die Probebühne "Hundsturm" bespielbar, er will hier ab September 2009 ohne zusätzliche Subventionen kleine avantgardistische Theaterprojekte
umsetzen."

Insgesamt sei die Reform ein langfristiger und nicht immer einfacher Prozess - "wenn man neues und aufregendes Theater machen will, muss auch ein Wechsel möglich sein", so Woller.